Meine top dieci für die Zeit nach…

heimliche Gedanken am Silvesterabend

… für die Zeit nach was wohl? Aber erstmal wird geklärt, top was?:

top dieci = top ten

Aber vorher noch Hallo, hallo auch von mir im neuen Jahr hier auf unserem oh Mama Blog!

Eigentlich  sollten oder besser gesagt wollten hier ein paar Neujahrsvorsätze stehen. Ganz brav habe auch ich mir Gedanken gemacht und das vergangene Jahr ein wenig reflektiert. Also wirklich nur ein wenig, denn mein süßes Baby bringt mich immer wieder schnell aus den Alltagsträumereien zurück in die Gegenwart.
Und da wären wir schon beim Thema. . .

Meine ein wenig albernen Pläne, die in meinem Kopf bereits ein Eigenleben führen.
Hier stelle ich sie euch vor!

(Achtung, so manches mal hat der Spaßvogel mitgemischt)

Wie ich also am Silversterabend nach dem zweiten Schluck Rotwein mein Glas wehmütig wegstellte und begann Vorhaben zu schmieden, für die top ten oder hier auf italienisch die ”top dieci” Dinge, die ich tun werde, wenn —>

– die Stillära abgeschlossen ist
– die Milchbar geschlossen wird
oder für Mutti und Baby ein neues Kapitel beginnt <3

Uno 🙂 sehnlichst und es ist wahr, sehnlichst warte ich schon darauf den Korken aufzuziehen und genüsslich, (aber gezielt 😉 )  eine gute Flasche Rotwein zu leeren. Okay, leeren klingt nicht so damenhaft und feminin, aaaaaaber ich bin nach der nun doch etwas längeren alkoholfreienzeit (na gut, da waren seit der Geburt 2-3 mal wenige Schlückchen Sekt im Spiel gewesen) leicht „gierig“ mir mehr als ein ein paar Schlückchen Wein zu gönnen!

Duo 🙂 la opera
ein wenig schwermütig warte ich auf den Abend die Oper zu besuchen!  Solange ich mit der Studentenkarte Rabatt bekomme, will ich es noch viel nutzen und außerdem habe ich etwas Nachholbedarf was das angeht. Zwar studiere ich (momentan im Urlaubssemester) klassischen Gesang
und singe so oft es geht ”opernhaft” wie es manch einer sagen würde, doch habe ich als Liebhaberin dieser Gattung immer noch nicht genug Opern live gesehen.
Die Abende in einem Theater genieße ich in vollen Zügen und wie schon gesagt, fehlt es mir das schöne Foyer zu betreten und zu wissen,
dass ich gleich für ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen werde.

Tre 🙂 la danca!

Ich will so gerne tanzen gehen. Bei lauter Musik die Hüften schwingen, als eine sexy Mamà eben 😀

Es muss gar nicht bis spät in die Nacht/Morgen sein, aber nur in der Bar sitzen wäre zu wenig und auf eine volle Disco habe ich gar keine Lust. (Und da wäre noch das Problem mit dem Musikgeschmack – irgendwie kann ich mich nicht der peinlichen Situation aussetzten und wie in alten Zeiten zum DJ rennen, damit der meinen Lieblingssong (aus dem wahrscheinlich letzten Jahrzehnt) spielt!)
Also mein Wunsch ist etwas dazwischen und hier kommt auch schon meine latin Leidenschaft!
Ich würde sehr gerne in eine Salsa Bar gehen, in der es auch zur guten Sitte gehört das Bein zu schwingen!
Es wäre natürlich wunderbar, wenn mein liebster Mann dabei wäre <3 😉

Quattro 🙂 Ein wenig Experimente, ein bisschen Chemie for me!
Und wer oder was ist damit gemeint ? . .
Natürlich die Haare!
Wer mich kennt, weiß, dass schon der Ratschlag meiner allerliebsten Omi war „Lenachka mach dir eine Chimia!“
= beutetet so viel wie :

„Lenachka, dein plattes Haar braucht dringend mehr Schwung und das geht nur mit der Dauerwelle!“

Na klar streiten sich hier die Geister, ob Dauerwelle „in“ oder „out“ ist, aber etwas darf gemacht werden, wenn es soweit ist!
(Und sei es am Ende doch nur eine pflegende Tönung 😀 )

Cinque 🙂 hehe, ist vielleicht bisschen bös, aaaaber eigentlich nööööööööööö! 😛
Ich freue mich schon auf den Augenblick, wenn der süße Pupsig nachts aufwacht und ich dann seinen Papa zu ihm zu schicken kann.
Währenddessen bleibe ich auf dem Sofa sitzen schau mit einem Auge auf die Babykamera und mit dem anderen einen Film. Naja so ähnlich 😉

Sei 🙂 Hey und nun was schönes! Ich darf shoppen und es geht dringend in einen Dessousladen! Es kann auch die günstigere Variante beim h&m oder c&a sein. (Mein Mann findet es sei KOMPLETT dasselbe wegen dem & … m&a c&h – aha! )
Es wäre dann mal an der Zeit, sich was hübsches zu gönnen, oder nicht? 😉

Sette 🙂  es klingt nun etwas komisch, aber ich möchte mich mal an die Proteinpulverchen und Shakes wagen. Das kreist gerade so viel rum und da ich auch schon fast sagen kann, dass ich mich regelmäßig sportlich betätige, klingen das interessant für mich. Zumal in verschiedenen low carb Rezepten auch häufig ein Teil aus Proteinpulver besteht. So kommt aus dem Ofen nicht der Käsekuchenklassiker sondern ein ”Protein-Cheescake mit Äpfeln” zum Beispiel!

Otto 🙂 und wenn wir schon dabei sind, will ich mal bei all dem Fasten- und Entgiftungskur mitmachen! Nicht zu extrem, da mich langes hungern ziemlich abschreckt! 😀
Doch hört es sich dennoch verlockend an, dem Körper durch so eine Kur neuen Schwung zu verpassen und sich von Innen ”schön” zu machen!

Nove 🙂 nun auch an die Zweisamkeit gedacht, wünsche ich mir so gern einen Kinoabend mit meinem Mann. Da würden wir den kleinen Prinzen, gut gerüstet mit Fläschchen und Schnulli bei den Großeltern lassen und dann schnell in eine späte Vorstellung gehen. Oder einfach mal durch die Stadt spazieren, wenn die Laternen leuchten…
Ach ich finde die Dunkelheit macht oft eine entspannte und manchmal mystische Atmosphäre vermischt mit dem Gefühl der Unabhängigkeit und Freiheit! …

Dieci 🙂 weinen. Und das werde ich sicherlich nicht auslassen, da Tränen für mich fast überall dazu gehören – sie sind salzig und wie das Salz würzen sie fast alle meine Lebenslagen und verleihen damit eine eigene Note.
Schon als Kind sagte ich mal zu meiner Mama: ”Ich freue mich so, dass ich weinen will.” Wohl erste Bekanntmachung mit den Freudentränen. Und da fällt mir das Zitat von Leo Tolstoi ein ”Tränen reinigen das Herz”. Es mag nicht perfekt zu meinen top ten passen, aber dass Zitat passt wirklich gut zu mir.

Wann es mich überkommt kann ich jedoch nicht sagen, aber nur so viel, dass ich jetzt gerade noch etwa so 60% stille, vielleicht aber auch 70% und mal nur 50%.

Aktuell ist der Babyjunge noch keine 11 Monate alt ist. Er trinkt und sucht diese Nähe zum Einschlafen am Tag und auch in der Nacht.

Wann der Augenblick eintritt, dass es mir zu viel wird, kann ich so genau nicht sagen. Die Stillzeit war / IST nach ihrem anfänglichen schweren Start, eine wunderbare Zeit. die meinem Baby und mir wirklich gut getan hat und ich sie auch genießen konnte. Ehrlich gesagt finde ich es wahnsinnig praktisch und sehr gesund.
Für mich ist es der Moment, wenn ich ausamte und weiß, jetzt kann ich auch zur Ruhe kommen!
Weder bin ich hard core Mama, die bis der Schulbus kommt stillen würde, noch jemand der genau nach Buch abstillen würde.
Mir liegt es viel daran, ein so weit es geht konfliktfreies Abstillen zu meistern. Sicher werden auch bei ihm mal Tränen fließen, doch hoffe ich, dass er sich trösten lässt.

Und nun zum Schluss, meiner etwas wirren Story…

Ich finde es sehr interessant über die verschiedenen Geschichten zu lesen, wenn Mamas über das Stillen schreiben. Wie war es bei Euch und wann begann das Abstillen?
Ui, jetzt merke ich, wie es mir doch mulmig im Magen wird. . .<3

Alles Liebe ,

Elena

Januar 20, 2017
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