Pssst… Mama liest..!

Januar Buch Vorstellung

( Na endlich, Mama !!! 😉 )

Da sind sie, meine beiden Januarlieblinge und Begleiter.
(wenn auch etwas verspätet zusammengefasst)

Sicher kein echter Geheimtipp, da sich der Roman schon lange Zeit auf der Spiegel Bestseller Liste hält.
”tschick” von Wolfgang Herrndorf.

So stand dieses wunderbare Büchlein auch in meinem Regal, jedoch ungelesen und das wahrscheinlich schon seit über einem Jahr!
Nun gut, nachdem es ja auch verfilmt wurde, war mir klar, dass ich es lesen WILL. 😉
(Denn meist schaue ich bei einem verfilmten Buch den Film erst nachdem ich das Buch gelesen habe. Ganz brav.)

Wenn ich ehrlich sein darf, so hat mich besonders das Buchcover auf den ersten und wohl auch auf den zweiten Blick nicht angesprochen.
Zu öde fand ich es, trist und irgendwie männlich im Geschmack.
Vielleicht bin die typisch weibliche Mama Leserin, die auf die übertriebenen und kitschigen Cover abfährt..
Doch beim Lesen des Buches dämmerte es dann bei mir und nun finde ich den Umschlag richtig stimmig. 🙂

Aber kommen wir zum Besten, der Geschichte!
Diese will ich jedoch nicht in kurz und knapp zusammen fassen, denn das wäre ein Faisko, eine schlichtweg unwürdige Sache.
Nur so viel:

Der Leser wird zurückversetzt auf die Schulbank einer Berliner Schule mit all den Sorgen und Gedanken eines vierzehnjährigen Teeniejungen. Es sind dann eigentlich zwei Protagonisten. Und wer erinnert sich bei dieser Gelegenheit nicht gerne an die eigene Schulzeit als Jugendlicher?

Hin und wieder schräg und mit gutem Humor gewürzt ist der Schreibstil Herrndorfs zu beschreiben. Für mich war es jedoch die echte, authentische Sprache, die durch den ganzen Roman zu mir gesprochen hat und mich berührte!
Ein bis zwei Passagen war es, die mich umhauten und für einen kräftigen Lachanfall sorgten. Dafür danke ich hiermit.

 

 

 

Über Wolfgang Herrndorf habe ich gerade gegoogelt und war sehr überrascht, dass dieser hier in Nürnberg an der Kunstakademie Malerei studiert hat. Von seinem Tod habe ich zwar gewusst, doch nicht, dass er seit 2013 nicht mehr hier ist.
Sehr traurig ist es.

Der Roman ”tschick” steckte mich mit dem frischen, jugendlichen Abenteuergeist an und fegte damit all meine müden Alltagsgedanken beiseite. Wie vielen anderen Lesern zuvor, wollte ich nicht, dass die Reise so schnell endet und will mich am liebsten mit den beiden wieder auf den Weg machen.

Sehr empfehlenswert und sogar für eine zweite Leserunde!

Neben meiner Leidenschaft für diverse Bücher schwärme ich seit Jahren für die Zeitschrift FLOW.

Dieses liebevoll aufgemachte Magazin hat mir damals am Frankfurter Hauptbahnhof den Kopf verdreht – und das Herz berührt. Ja, ja daran kann ich mich noch erinnern 🙂
Es bleibt einem aber auch nichts anderes übrig, wenn man über die hammermäßig illustrierten Seiten Blättert und die inspirierenden Artikel liest.
Inhaltlich dreht es sich über Achtsamkeit im Alltag, interessanten Biografien, Menschen voller Ideen, Bücher, Essen und auch viele Themen aus der Psychologie.
Ach ja und er werden schöne Dinge aus Onlineshops gezeigt und DIYs zum Handwerkeln.

Häufig landet die FLOW bei mir in der Wickeltasche oder im Rucksack, wenn ich mit meinem Baby unterwegs bin.
Schläft der Sohnemann dann friedlich in der Natur, packt seine Mama die Lieblingszeitschrift aus und schaltet ab.
Genießt die Welt und alles rundherum und kommt echt in flow 🙂

 

 

Ein Artikel aus der FLOW wirkt so zuverlässig gegen schwere Gedanken, wie eine Paracetamol bei Kopfweh. 😉
Und wenn ich bereits gut aufgelegt bin, komme ich beim Lesen umso mehr zur Ruhe und zu einem Art Glücksgefühl…

Es muss gesagt werden, ich liebe es einfach, und sei es wieder über interessante Künstler zu lesen. Oft inspirieren und ermutigen mich diese Biografien auf die eigenen Stärken zu vertrauen und mit dem Talent und Fleiß an sein eigenes Ziel zu zugehen.
Gerne lese ich aber auch über die Menschen von ”nebenan”. In kurzen Interviews werden kreative Köpfe vorgestellt mit der Frage ”Was macht du gerade?”.Dann springt der Funke dieser Leidenschaft auf mich über, wenn diese Leute über ihre Arbeit und sprechen. Plötzlich möchte ich auch mal eine Vase bemalen, Teppich weben, für fremde Menschen kochen und ein Café auf Rädern eröffnen!
In vielen Kioskläden gibt es diesen Schatz zu kaufen oder eine ältere Ausgabe auf dieser Seite zu bestellen.

http://www.flow-magazin.de

Ich glaube, dass die Zeitschrift auch einen extra eigenen Post würdig ist. Ich habe nämlich noch nicht erwähnt, dass nicht nur ich sondern auch Warja ein großer Fan davon ist!

Doch nun beende ich die kleine und verspätete Januarvorstellung mit der Frage

„Was liest du gerade?“

Liebste Grüße

Elena

März 5, 2017
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2 Comments

  • Reply Larissa

    Bin durch Zufall auf euren blog gestossen und finde ihn super! Macht weiter so

    März 20, 2017 at 11:12 am
    • Reply Elena

      Dankeschön Larissa, so ein Kompliment können wir gut gebrauchen 🙂
      Schau doch wieder hier vorbei <3
      LG , Elena

      März 23, 2017 at 9:14 pm

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